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Integrales Lehrmittel «Zuger Heimat» • Exemplarisch auch andernorts verwendbar

Eine Printversion kann kostenlos bei der kantonalen Lehrmittelzentrale Hofstrasse 15, 6300 Zug / othmar.langenegger@zg.ch / bezogen werden!

Heimat, Heimatkunde – zwiespältige Begriffe
Die Einstellung zur Heimat sind stark geprägt von der Umwelt, in der gewohnt und gelebt wird. Eine Aufgabe der Heimatkunde ist es, die Lernenden in ihre Lebenswelt zu verwurzeln. Heimat und Verwurzelung sind stark emotional geprägte Begriffe. Unreflektierte Identifikation kann durch einen Unterricht vermieden werden, der nicht nur Traditionen und Fakten vermittelt, sondern sensibilisierend wirkt für die Probleme der Gegenwart und Zukunft. So gilt es, die Heimat vor Ort genauer kennenzulernen, kritisch würdigend auszumessen und entstehende Träume für deren Gestaltung zuzulassen ...
Texte lesen, Bilder betrachten, Spiele gestalten, Modelle zusammenbauen und nach Spuren in der eigenen Umgebung suchen, am Wohnort, in der Nachbargemeinde forschen, wie es heute aussieht, was sich verändert hat, dokumentieren, den andern die Ergebnisse vorstellen und miteinander eine Ausstellung gestalten – das ist Teil der Spaziergangschule, im Lehrmittel selbst!

Schulbuch, nur ein Medium der Schule

Das Prinzip der Anschauung gehört zu einer wirksamen Unterrichtsgestaltung. Je mehr die Sinne dabei angesprochen werden, desto höher die Nachhaltigkeit im Lernprozess. Auch die Lehrperson selbst ist ein Medium und infolgedessen gibt es kein Lernen ohne Medien. Das Schulbuch ist also nicht DAS Medium, sondern seine Absicht kann letztlich nur im Lernkonzept der Lehrperson zum Tragen kommen (methodische Freiheit) – aber mit Bezug zur Lebenswelt der Lernenden.
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Kleingedrucktes: Zum Konzept der einzelnen Blätter

Sie lassen praktisch jede Bearbeitungsform zu. Als Ganzes sind sie als Lese- und Arbeitsblätter verwendbar, die sich völlig ins Arbeitsheft/-buch des Lernenden integrieren lassen. Vom Gestaltungskonzept her gibt es bis auf wenige Ausnahmen weder ein Bearbeitungs- noch ein Vollständigkeitszwang.
Jede Lehrperson kann die Schwerpunkte immer wieder anders setzen und so den persönlichen Interessen der Lernenden anpassen. Örtliche Besonderheiten sollen ebenso in das «Arbeitsbuch» mit einbezogen werden, wie auch besondere Aktualitäten. In diesem Sinn ist das Lehrmittel als «Rohmateril» zu verstehen. Bei der Gestaltung der persönlichen Seiten der Lernenden ergibt sich ein gewollter Nebeneffekt – sie werden im Verbund mit den gedruckten Blättern für das aufgewertet, was sie sind – Zeugen des Lernprozesses!